Salmonellen Folgeschäden durch Dehydration

Salmonellen Folgeschäden durch Dehydration – Bei einer Salmonellen Infektion verliert der Körper durch die wässrigen Durchfälle viel Flüssigkeit und Körpersalze. Werden die Flüssigkeit und die wichtigen Körpersalze nicht sofort ersetzt, führt dies zu einem Kreislaufkollaps.

Besonders Kleinkinder und ältere Menschen sind von dieser Folge einer Dehydration nach einer Salmonellen Infektion betroffen. Durch die großen Flüssigkeitsverluste dickt das Blutplasma ein.

Damit erhöht sich das Risiko einer Thrombose. Bei vorgeschädigter Niere ist ein Nierenversagen möglich. Harnwegsinfektionen und Leberabszesse sind ebenfalls bekannte Folgeschäden.

Entzündungen von Knochen und Organen

Liegt bereits eine Schwäche im Abwehrsystem vor, können die Salmonellenerreger eine Blutvergiftung verursachen. Durch diese Sepsis gelangen die Salmonellen in andere Organe und lösen dort weitere Komplikationen aus. Dazu gehören Entzündungen der Herzklappen, des Brustfells und der Hirnhaut.

Entzündungen von Herzbeutel, der Wirbel und des Knochenmarks entstehen ebenfalls dadurch, dass Salmonellenerreger in die Blutbahn gelangt sind.
Eine reaktive Arthritis tritt meistens wenige Tage bis Wochen nach der Salmonellen Infektion auf und klingt in der Regel von selbst wieder ab.

Trotzdem können Kreislaufkollaps und Entzündungen der Organe und Knochen im schlimmsten Fall tödlich sein.

Risiko während einer Schwangerschaft

Nach einer Salmonellen Infektion ist das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Die Erreger können auf das Kind übertragen werden und stellen eine mögliche Gefährdung des Ungeborenen dar.

Auswirkungen von Antibiotika Einsatz

Bei schweren Verläufen der Salmonellen Infektion mit einer Blutvergiftung und Patienten, deren Abwehr geschwächt ist, muss mit Antibiotika behandelt werden. Dabei wird in Kauf genommen, dass die Antibiotika die Dauer der Salmonellenausscheidung verlängern und den Krankheitsverlauf wiederum negativ beeinflussen. Zudem birgt diese Behandlung das Risiko von Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Störungen und Muskelschmerzen.

Inzwischen sind einige Salmonellenerreger gegen Antibiotika resistent, was die Behandlungsmöglichkeiten weiter erschwert.

Fazit

Eine Salmonellen Infektion ist meistens harmlos und heilt ohne Folgen aus. Kommt es jedoch zu Folgeschäden, so sind diese schwerwiegend. Derartige Folgeschäden treten nur bei ca. 5% der Patienten auf. Die Sterberate liegt bei unter 0,1%.